Wolfram Oettl, studierte Klavier an der Musikhochschule in München.

Weitere Studien folgten 1990–1994 an der Schola Cantorum in Basel, wo er sich mit der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock in Analyse und historischer Aufführungspraxis beschäftigte. Dabei spezialisierte er sich auf das Spielen historischer Tasteninstrumente, Cembalo und Hammerflügel, sowie das Generalbass-Spiel.


Intensiv widmet sich Wolfram Oettl der Neuen Musik als Interpret wie auch als Komponist. Prägend für ihn war die in den 60er Jahren  in den USA entstandene Avantgarde-Richtung der Neuen Musik, die heute unter dem Begriff "minimal-music" musikgeschichtlich eingeordnet wird.

So spielen post-minimalistische Tendenzen in der Gegenwartsmusik sowie Grenzgänge zwischen "Alter" und "Neuer“ Musik eine wichtige Rolle in seiner künstlerischen Tätigkeit.

Ein Komponistenportrait von ihm erschien 1999 beim Label „col legno“.

2004 wurde die Kinderoper „Die Regentrude“ erstaufgeführt und erschien 2005 beim Auer Verlag. 2007 wurde „Die Regentrude“ in der Neufassung für Profi-Ensemble und Kinderchor uraufgeführt.


Als Musiker tritt Wolfram Oettl im In- und Ausland in verschiedenen Formationen als Interpret sowohl Alter wie auch Neuer Musik auf.

In den Jahren 2008-10 betreute er die Konzertreihe „Klanghalle“- Neue Musik im H2 Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg.



wolfram oettl